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Cotton made in Africa: Internationale Expansion mit neuen Partnern
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Bei Cotton made in Africa stehen alle Zeichen auf Wachstum

Als weltweit größter Standard für nachhaltige Baumwolle aus Afrika zertifiziert Cotton made in Africa (CmiA) mittlerweile rund 40% der kleinbäuerlichen Baumwollproduktion in Subsahara Afrika. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Nachfrage nach CmiA-Baumwolle seitens der Textilindustrie um rund 79%. Und der Trend hält 2018 weiter an. Mit Tendam Global Fashion Retailer aus Spanien, Vlisco aus Holland und Gudrunsjöden aus Schweden setzen weitere Unternehmen auf den Rohstoff Cotton made in Africa. Rund 1.033.500 Kleinbauern in Subsahara Afrika arbeiten aktuell mit CmiA zusammen und bauen Baumwolle gemäß den kontrollierten Nachhaltigkeitskriterien an.

Neue internationale Partner verstärken ab sofort die Nachfrageallianz für CmiA-Baumwolle. Als erster CmiA-Partner in Spanien bietet Tendam Global Fashion Retailer, ehemals Grupo Cortefiel und eines der führenden Fashion-Unternehmen in Europa, unter der Marke Springfield erstmals Shirts für Männer und Frauen mit dem CmiA-Siegel an. Über die Verwendung der nachhaltig angebauten Baumwolle hinaus, geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter und lässt die CmiA-Produkte komplett in Äthiopien nach dem HIP-System herstellen. Das Hard Identity Preserved (HIP)-System stellt eine vollständige Transparenz über die textile Wertschöpfungskette her.

Darüber hinaus ist Vlisco Group, der niederländische Hersteller von hochwertigen Originaltextilien für den zentral- und westafrikanischen Markt, offizieller Partner der Initiative. In den Vlisco Group Fabriken in Ghana und Côte d'Ivoire werden bei der Herstellung der Marken Uniwax, GTP und Woodin bereits erhebliche Mengen an CmiA-Baumwolle verwendet. Die niederländische Marke Vlisco wird ab 2019 folgen. "Die Zusammenarbeit mit CmiA passt perfekt zu unserer Strategie, mehr in Afrika zu tun, für Afrika, ganz zu schweigen davon, uns eine einzigartige Chance zu geben, etwas in Bezug auf die soziale Verantwortung von Unternehmen zu bewirken", freut sich Fiona Coyne, Direktorin Beschaffung und CSR bei der Vlisco Group, über die Partnerschaft. Aus Schweden schloss sich außerdem die Naturmode-Marke Gudrunsjöden an, die mit ihrer bunten Kleidung Vielfalt, Nachhaltigkeit und Kreativität für Frauen jeden Alters verbindet. Mit Filialen von den USA über Skandinavien bis England ist Gudrunsjöden international vertreten.

Steigende Nachfrage nach CmiA-Baumwolle: CmiA-Baumwolle ist gefragter denn je – das ergaben die Kennzahlen für das Geschäftsjähr 2017. Fast alle der weltweit über 30 Unternehmenspartner und Brands aus der Textilbranche, die den nachhaltigen Rohstoff einkaufen und verarbeiten, haben die Planungszahlen für 2017 übertroffen. Insgesamt wurden in 2017 rund 90 Millionen Produkte mit dem CmiA-Siegel auf den Markt gebracht, das entspricht einer Steigerung von 79 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zudem wurden die Einnahmen aus Lizenzgebühren durch die Vermarktung der Rechte an der Marke Cotton made in Africa (CmiA) gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent auf 1.696 TEUR gesteigert. Damit konnte sich die Aid by Trade Foundation (AbTF) erstmals vollkommen ohne öffentliche Zuschüsse finanzieren. Das bedeutet, dass die Stiftungsdevise – Hilfe zur Selbsthilfe durch Handel – in die Tat umgesetzt wird.

Die Top-Abnehmer von CmiA-Baumwolle: Zu den Top-Abnehmern in 2017 zählen die Otto Group mit Spitzenreiter bonprix, die REWE Group, ALDI Süd und Tchibo. Auch Engelbert Strauss, Ernsting’s family, ASOS, BESTSELLER, Armani, s.Oliver, Hakro und Bestseller sind weitere große Abnehmer der CmiA-Baumwolle. Auch kleinere Modelabels wie Hiitu aus Deutschland, Cooee aus Großbritannien, Weaverbirds aus Dänemark oder Abaana aus Uganda leisten einen wichtigen Beitrag, indem sie von Kinderkleidung bis zu High Fashion-Textilien eine exklusive Palette an Produkten aus Cotton made in Africa-Baumwolle anbieten.
„Unsere Partner zeigen erfolgreich, dass nachhaltige Baumwolle weltweit auf sehr breiter Basis in der Textilindustrie einsetzbar ist. Mit Cotton made in Africa können Textilunternehmen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit in Einklang bringen und tragen zum Schutz der Umwelt und zu besseren Arbeits- und Lebensbedingungen für afrikanische Kleinbauern und ihre Familien bei“, erklärt Tina Stridde, Geschäftsführerin von Cotton made in Africa, den Erfolg der Initiative.
Creora
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