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Baumwoll-Initiative weitet Engagement in Südostafrika aus
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Cotton made in Africa (CmiA) weitet sein Engagement in Südostafrika aus: Ab sofort nehmen auch 75.000 Baumwoll-Kleinbauern aus Mosambik an der Initiative teil. Wie die bisherigen Projektländer gehört auch Mosambik zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. CmiA zielt mit dem Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe durch Handel darauf ab, die Armutsspirale zu durchbrechen und die Lebensbedingungen von nunmehr rund 420.000 Kleinbauern in sechs afrikanischen Ländern zu verbessern.

Mosambik ist nach Benin, Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Malawi und Sambia inzwischen das sechste Projektland von Cotton made in Africa. Vor Ort kooperiert die Initiative mit der Baumwollgesellschaft Plexus Mozambique. Insgesamt profitieren rund 255.000 Kleinbauern und Familienangehörige von der Zusammenarbeit. Die Initiative und ihre Trägerorganisation, Aid by Trade Foundation (AbTF), rechnen für die Erntesaison 2011/12 mit 13.325 Tonnen entkörnter Baumwolle aus Mosambik.

Christoph Kaut, Managing Director der Stiftung und verantwortlich für den Bereich Development Policy: "Wir verfolgen das Ziel, die Armut in Subsahara-Afrika zu bekämpfen. Mit den Kleinbauern und ihren Familien in Mosambik erreichen wir mit unserer Arbeit insgesamt über 2,6 Millionen Menschen und werden dieses Jahr voraussichtlich 160.000 Tonnen entkörnte Baumwolle produzieren. Damit werden bereits rund 15% der gesamten Baumwollproduktion in Subsahara-Afrika nach den CmiA-Standards nachhaltig angebaut."

Rund 80 Prozent der mosambikanischen Bevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig. Baumwolle zählt neben Cashewnüssen, Zucker, Garnelen und Langusten zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Produkten. Obwohl Mosambik inzwischen eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Afrikas ist, gehört das Land weiterhin zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern der Welt: Im Human Development Index, dem Wohlstandsindikator der Vereinten Nationen, rangiert der südostafrikanische Staat auf dem viertletzten Platz. 55 Prozent der Bevölkerung leben in absoluter Armut; die Lebenserwartung liegt bei nur 50,2 Jahren.

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